Rechtsschutzversicherung Test Scheidung

Eine Scheidung ist immer eine unschöne Angelegenheit. Eine Rechtsschutzversicherung bei der Scheidung einzusetzen ist, je nach Sachlage, sehr sinnvoll. Denn sie liefert den nötigen Rechtsschutz und übernimmt in den meisten Fällen die Kosten für den Ablauf und Anwalt. Sinnvoll ist es, auch wenn man es vielleicht nicht beabsichtigt, eine Versicherung abzuschließen, in der bereits das Familienrecht enthalten sind. So entstehen keinerlei Wartezeiten, falls es wirklich einmal soweit kommt. Eine passende Versicherung für solche Fälle findet man auch online.

Besonders hoch liegt das Sparpotential bei einem Online-Abschluss. Hier haben Sie die Möglichkeit sehr gute Versicherungen zu finden, die noch dazu sehr günstig im Preis liegen. Auch hier stehen die besten Rechtsschutzversicherungen zum Vergleich.

Die Kosten der Rechtsschutzversicherung bei Scheidung

Wer gerade eine Trennung hinter sich hat, kann froh sein, wenn er die passende Rechtsschutzversicherung (Tarif) hat. Denn diese übernimmt in vielen Fällen die nötigen Kosten, wenn es zur Scheidung kommt. Es gilt jedoch, eine passende Versicherung zu finden, denn auch heute noch verweigern viele die Übernahme der Kosten, selbst wenn das Familienrecht in der Versicherung inklusive ist. Daher ist es empfehlenswert, eine Beratung in Anspruch zu nehmen und darüber zu sprechen, was geschieht, wenn es zu einer Scheidung kommt und wer die Kosten übernimmt.

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Düsseldorfer Tabelle laut § 1612a Abs. 1 BGB

Nettoeinkommen des
Barunterhaltspflichtigen
in Euro pro Monat
Altersstufen in Jahren
(§ 1612a Abs. 1 BGB) /
Beträge in Euro pro Monat
0-5 6-11 12-17 ab 18
1. bis 1.900 348 399 467 527
1. und 2. Kind 251 302 370 333
3. Kind 248 299 367 327
ab dem 4. Kind 235,50 286,50 354,50 302
2. 1.901 – 2.300 366 419 491 554
1. und 2. Kind 269 322 394 360
3. Kind 266 319 391 354
ab dem 4. Kind 253,50 306,50 378,50 329
3. 2.301 – 2.700 383 439 514 580
1. und 2. Kind 286 342 417 386
3. Kind 283 339 414 380
ab dem 4. Kind 270,50 326,50 401,50 355
4. 2.701 – 3.100 401 459 538 607
1. und 2. Kind 304 362 441 413
3. Kind 301 359 438 407
ab dem 4. Kind 288.50 346,50 425,50 382
5. 3.101 – 3.500 418 479 561 633
1. und 2. Kind 321 382 464 439
3. Kind 318 379 461 433
ab dem 4. Kind 305,50 366,50 448,50 408
6. 3.501 – 3.900 446 511 598 675
1. und 2. Kind 349 414 501 481
3. Kind 346 411 498 475
ab dem 4. Kind 333,50 398,50 485,50 450
7. 3.901 – 4.300 474 543 636 717
1. und 2. Kind 377 446 539 523
3. Kind 374 443 536 517
ab dem 4. Kind 361,50 430,50 523,50 492
8. 4.301 – 4.700 502 575 673 759
1. und 2. Kind 405 478 576 565
3. Kind 402 475 573 559
ab dem 4. Kind 389,50 462,50 560,50 534
9. 4.701 – 5.100 529 607 710 802
1. und 2. Kind 432 510 613 608
3. Kind 429 507 610 602
ab dem 4. Kind 416,50 494,50 597,50 577
10. 5.101 – 5.500 557 639 748 844
1. und 2. Kind 460 542 651 650
3. Kind 457 539 648 644
ab dem 4. Kind 444,50 526,50 635,50 619

 

Was zahlt die Versicherung im Leistungsfall beim Thema Unterhalt

Kommt es zur Scheidung, hängt es von der Versicherung ab, welche Kosten sie übernimmt. Die meisten beschränken sich ausschließlich auf die Übernahme eines Erstgesprächs bezüglich der Scheidungssache. Allerdings kommt es hierbei auch darauf an, wie viel Zeit zwischen Beratung und Scheidungstermin verstreicht. Viele Versicherungen knüpfen die Übernahme der Kosten an eine längere Wartezeit. Hilfreich kann hierbei der Anwalt sein, den man unbedingt zur Sache hinzuziehen sollte. Denn er kennt die Einzelheiten und klärt, ob die Rechtsschutzversicherung übernimmt. Zum aktuellen Anbieter Test geht es hier.

DISQ testet passiven Rechtsschutz

Wer sich in einer Scheidung befindet, der sollte auch einen passenden Haftpflicht-Schutz erhalten. Dabei haben die Experten vom Deutschen Institut für Service-Qualität die besten Haftpflichtversicherungen getestet:

  • 1 Janitos 95,6 sehr gut
  • 2 Swiss Life Partner 95,5 sehr gut
  • 3 Oberösterreichische Versicherung 95,2 sehr gut
  • 4 GVO 93,4 sehr gut
  • 5 Interrisk 92,9 sehr gut
  • 6 Waldenburger Versicherung 91,3 sehr gut
  • 7 Hannoversche 90,6 sehr gut
  • 8 Haftpflichtkasse Darmstadt 90,6 sehr gut
  • 9 Adcuri 89,9 sehr gut
  • 10 Gothaer 89,4 sehr gut
  • 11 Axa 88,7 sehr gut
  • 12 Basler 88,2 sehr gut
  • 13 Hanse-Merkur 87,6 sehr gut
  • 14 Helvetia 85,9 sehr gut
  • 15 Ostangler Versicherungen 85,0 sehr gut
  • 16 Barmenia 84,7 sehr gut
  • 17 NV-Versicherungen 84,7 sehr gut
  • 18 Rhion 81,5 sehr gut
  • 19 Bavaria Direkt 80,7 sehr gut
  • 20 Ideal 79,2 gut
  • 21 WGV-Himmelblau (E) 79,0 gut
  • 22 Inter 78,9 gut
  • 23 Alte Leipziger 78,7 gut
  • 24 WGV-Himmelblau (M) 77,3 gut
  • 25 Interlloyd 76,5 gut
  • 26 HUK24 75,5 gut
  • 27 HUK-Coburg 74,7 gut
  • 28 Europa 74,3 gut
  • 29 HDI 74,3 gut
  • 30 Concordia 74,3 gut
  • 31 Nürnberger 74,0 gut
  • 32 WGV (E) 73,8 gut
  • 33 Ergo 72,6 gut
  • 34 Arag 72,3 gut
  • 35 WGV (M) 71,6 gut
  • 36 AIG 71,2 gut
  • 37 Allsecur 71,0 gut
  • 38 Bruderhilfe 69,6 befriedigend
  • 39 Docura 69,3 befriedigend
  • 40 Debeka 69,1 befriedigend
  • 41 Grundeigentümer-Versicherung 69,0 befriedigend
  • 42 Ammerländer Versicherung 68,7 befriedigend
  • 43 BGV 67,9 befriedigend
  • 44 CosmosDirekt 67,4 befriedigend
  • 45 SV Sparkassenversicherung (E) 66,9 befriedigend
  • 46 VPV 66,9 befriedigend
  • 47 SV Sparkassenversicherung (M) 65,0 befriedigend
  • 48 Medien-Versicherung 64,9 befriedigend
  • 49 Allianz 64,7 befriedigend
  • 50 Prokundo 64,7 befriedigend
  • 51 Baden-Badener 63,5 befriedigend
  • 52 Condor 62,0 befriedigend
  • 53 Müchener Verein 60,6 befriedigend
  • 54 Öffentliche Oldenburg 60,3 befriedigend
  • 55 Signal Iduna 59,5 ausreichend
  • 56 DEVK 59,1 ausreichend
  • 57 R+V 59,1 ausreichend
  • 58 Stuttgarter 58,2 ausreichend
  • 59 Volkswohl Bund 56,3 ausreichend
  • 60 Öffentliche Braunschweig 54,3 ausreichend
  • 61 VGH 52,8 ausreichend
  • 62 Provinzial Rheinland 51,4 ausreichend
  • 63 ÖSA Versicherungen 48,5 ausreichend
  • 64 WWK 46,5 ausreichend

Versicherungen mit Familienrecht sind teuer und ohne Wartezeit geht es nicht

Rechtsschutz Scheidungsanwalt

Rechtsschutz Scheidung

Die meisten Policen, die auch das Familienrecht abdecken, verlangen eine höhere Prämie als andere Rechtsschutzversicherungen. Die einzuhaltenden Wartezeiten erstrecken sich über mehrere Monate oder Jahre. Daher ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld genau zu überlegen, ob sich eine solche Versicherung lohnt, oder nicht. Sinnvoll ist sie in jedem Fall, wenn der Ehepartner anders reagiert als man es für möglich gehalten hatte. Denn dann kann man davon ausgehen, dass ohne Rechtsschutz nicht alles glatt läuft.

Policen ohne Wartezeit in der Gegenüberstellung

Es gibt vereinzelt auch Versicherungen, die auf die Einhaltung einer Wartezeit verzichten. Allerdings sollte man sich bei diesen Gesellschaften sehr genau umsehen und zunächst abwägen, ob es die Versicherung wert ist, auf die Wartezeiten zu verzichten. Denn häufig bieten sie nur eine spärliche Grundausstattung bezüglich der gerichtlichen Vertretung und übernehmen nicht sämtliche Kosten, die anfallen. In einer Beratung der Versicherung erfährt man ebenfalls mehr über die Tarife. Auch Bauherren sollten auf einen Rechtsschutz nicht verzichten.

Die größten Versicherer nach Mitarbeiterzahl

  • AXA Deutschland Köln
  • R+V Versicherung Wiesbaden
  • Signal Iduna Gruppe Dortmund, Hamburg
  • Generali Deutschland München, Köln
  • Debeka
  • Allianz SE
  • HDI Talanx Hannover
  • Continentale Krankenversicherung Dortmund
  • Alte Leipziger – Hallesche Oberursel (Taunus)
  • Provinzial NordWest Münster
  • LVM Versicherung Münster
  • DEVK Köln
  • SV SparkassenVersicherung Stuttgart
  • Munich Re München
  • Nürnberger Versicherungsgruppe Nürnberg
  • Gothaer Köln
  • Wüstenrot & Württembergische Stuttgart
  • Zurich Gruppe Frankfurt am Main
  • Versicherungskammer Bayern München
  • HUK-Coburg Coburg

Welche Anbieter es gibt auf dem Markt im Vergleich der Kosten

Der Markt der Versicherungen ist groß, doch wie bereits erwähnt, beschränken sich viele auf andere Rechtsbereiche. Eine passende Police bieten die Huk, Arag, Allianz, Debeka, Deurag, Advocard und DEVK. Um sich zwischen diesen Versicherungen zu entscheiden, ist ein Vergleich empfehlenswert. Hier erfährt der Interessent einiges über die Anbieter, deren Kosten und verfügbare Tarife. Außerdem empfiehlt es sich, die Homepages der einzelnen Versicherungen zu besuchen und die Tarife genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Viele übernehmen Anwaltskosten

Die Anwaltskosten sind das, was die meisten Versicherungen übernehmen. Die Kosten für die Scheidung selbst muss in den meisten Fällen der Versicherte selbst tragen, auch weil die Höhe sehr stark variiert und je nach Streitwert sogar einen fünfstelligen Betrag anhäufen kann. Wie hoch die Kosten für das Verfahren generell anfallen, kann man sich in einem Beratungsgespräch mit dem Anwalt berechnen lassen. Er kann einem auch errechnen, wie hoch der Unterhalt sein wird, falls Kinder mit im Spiel sind, beziehungsweise ob und wie viel man dem Ehepartner zahlen muss. Weitere sinnvolle Erweiterungen des Versicherungsschutz sind die Bereiche Mietrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz, Arbeitsrechtsschutz und Privatrechtsschutz.

Die häufigsten Scheidungsgründe laut „Bild“

Ein Rechtsanwalt hat der BILD Redaktion verraten, was die häufigsten Gründe für eine Scheidung sind. Das sind die Top 10:

  • 1. Es wird nicht aus Liebe geheiratet
    2. Fehlende Kommunikation der Eheleute untereinander
    3. Der Irrglaube, mit einem neuen Partner würde alles besser
    4. Ständige Fehlersuche nur beim Anderen.
    5. Flucht aus der Ehe schon bei leichten Eheproblemen
    6. Zu faul sein, nach der Heirat noch um den Anderen zu werben.
    7. Fehlender Respekt vor dem Anderen, seinem Beruf, seinen Freunden, seinen Hobbies.
    8. Desinteresse am Anderen.
    9. Ständige Besserwisserei in Alltagsdingen.
    10. Kleinlichkeit in Gelddingen.

Ein Vergleich lohnt, um sich gegen Scheidung versichert zu werden

Wer eine Rechtsschutzversicherung bei Scheidung nutzen möchte, muss damit rechnen, dass die Rechtsschutz in den meisten Fällen nur die Kosten für den Anwalt übernimmt, nicht aber die ganzen Prozesskosten. Außerdem ist sie in der Regel mit langen Wartezeiten nach Abschluss verbunden. Online kann man sich eingehend über die verfügbaren Möglichkeiten informieren. Ein Vergleich der einzelnen Anbieter hilft sehr gut weiter, um einen möglichst unkomplizierten und günstigen Weg aus der gescheiterten Ehe zu finden. Je nach Rechtsstreit und Gewinnchancen, übernimmt der Versicherer die Kosten für die Beratung nicht für die Verhandlung.

Das Statistik-Portal berichtet über Scheidungen

Anzahl der Ehescheidungen in Deutschland 162.397
Scheidungsquote in Deutschland 39,56 %
Ø-Anzahl von Eheschließungen auf eine Ehescheidung 2,27
Anteil der Ehescheidungen nach 6-10 Ehejahren 23,81%
Ø-Ehedauer bis zur Scheidung 15 Jahre
Ø-Alter Geschiedener Männer zum Zeitpunkt der Scheidung 46,6 Jahre
Anzahl vom Mann beantragte Scheidungsverfahren 67.014
Anteil der geschiedenen Frauen, die erneut heiraten würden 50,2%

Heirat und Ehe

Anzahl der Eheschließungen 410.426
Durchschnittliches Heiratsalter lediger Frauen in Deutschland 31,5 Jahre
Durchschnittliches Heiratsalter lediger Männer in Deutschland 34 Jahre
Anzahl der Trauungen in der katholischen Kirche in Deutschland 43.610

Scheidung und Kinder

Anzahl der minderjährigen Scheidungskinder 131.955
Anzahl der Ehescheidungen mit minderjährigen Kindern 81.936
Anteil von Kindern unter 18 Jahren bei alleinerziehendem Elternteil 16%

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