Rechtsschutzversicherung Folgeereignistheorie

Wer eine Rechtsschutzversicherung (Privat) besitzt, wird bei der Beanspruchung eines Schadensfalls einige Punkte beachten müssen. Gerade dann, wenn der Schadenseintritt und die Schadensursache zeitlich auseinander fallen. Die Versicherer unterscheiden hier in Kausalereignistheorie und Folgeereignistheorie. Damit der Policeninhaber keine Probleme bei einem Schaden bekommt, sollte vorher der Tarif und die Leistungen genau untersucht werden. So wird dann bekannt, welche Ereignisse versichert sind.

Besonders hoch liegt das Sparpotential bei einem Online-Abschluss. Hier haben Sie die Möglichkeit sehr gute Versicherungen zu finden, die noch dazu sehr günstig im Preis liegen. Dabei stehen auch die aktuellen Testsieger zur Auswahl.

Rechtsschutzversicherung Folgeereignistheorie: Begriffsklärung

Rechtsschutzversicherung Folgeereignistheorie

Die eigentliche Schadensursache wird von den Versicherer als Kausalereignis definiert. Das äußere Ereignis, welches des Schaden direkt ausgelöst hat, wird Folgeereignis genannt. In den folgenden Abschnitten werden wir näher erläutern, wie diese Begriffe zu verstehen sind. Denn immer wieder gibt es Streitigkeiten zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer, wenn es um Geltungsansprüche geht.

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An Hand vom Beispiel

Nehmen wir an, Person A kauft sich ein Auto. Durch fehlerhafte Bremsen, verursacht er einen schweren Unfall. Er will durch seine Rechtsschutzversicherung einen Schadensersatz mit einerm Anwalt durchsetzten. Grundlage ist hierfür das Produkthaftungsgesetz. Da der Versicherte jedoch zum Zeitpunkt der Einführung der fehlerhaften Bremsen (Kausalereignis) noch keinen Rechtsschutz hatte, kann er nur durch die Anwendung der Folgeereignistheorie einen Versicherungsschutz wahrnehmen. Bedingung dafür ist, dass er zum Zeitpunkt des Unfalls eine Police besessen hat. Lesen Sie hier mehr zum Thema Darlehensvertrag.

Folgeereignistheorie bei Rechnern online auswählen

Die Folgeereignistheorie ist folglich deutlich vorteilhafter für den Verbraucher. Doch immer gibt es einige Versicherer, welche ihre Police ausschließlich zu ihren Bedingungen anbieten. Das kann auf lange Sicht Nachteile für den Kunden mit sich bringen. Besser ist es die Rechner im Internet zu nutzen. Hier können in fast allen Fällen, entsprechende Optionen mit ausgewählt werden. So können schon beim Antrag die negativen Klauseln abgewählt werden. Die Auxilia stellt auf Wunsch eine Verkehrsrechtsschutz, Berufsrechtsschutz und Privatrechtsschutz bereit.

Auf die Versicherungsbedingungen achten

Bei jeder Versicherung gilt, dass der Interessent sich die genauen Versicherungsbedingungen und Konditionen der Police vor Vertragsunterschrift anschauen muss. Denn wird der Vertrag blind unterschrieben, ist er dann trotz allem gültig. Eine vorzeitige Kündigung ist nicht möglich. Aus diesen Grund sollten unbekannte Begriffe und Klauseln direkt beim Versicherer angesprochen und erfragt werden. Es besteht dann eine Informationspflicht bei den Versicherungen.

Tests von Stiftung Warentest – Testsieger auch in 2017 aktuell

Die Versicherungsgesellschaften einer Rechtsschutzversicherung, wurden das letzte Mal in 2014 von der Stiftung Warentest untersucht. Geprüft wurden hier die Versicherungsbedingungen und die Verständlichkeit der Verträge. Die beste Versicherung (nach Qualitätsurteil) konnte die Allrecht/ Deurag anbieten. Dicht gefolgt von der DAS, Arag und HDI/ Roland. Schlechtester Anbieter im Test war die DA Deutsche Allgemeine. Sie erhielt in der Bewertung eine Gesamtnote von 4,4.

Angebote in 2018 Vergleichen

Focus Money, Finanztest, Ökotest und andere Prüfungsinstitute untersuchen regelmäßig die Leistungen und Bedingungen der Anbieter einer Rechtsschutzversicherung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in dieser Sparte ein sehr großer Unterschied zwischen Preis und Leistung existiert. Nur weil eine Police teuer ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie auch viel Leistet. Daher ist es ratsam, die Tarife gegenüberzustellen. Nur so können Minderungen und andere Nachteile besser erkannt werden.

Mit oder ohne Selbstbeteiligung

Eine Rechtsschutzversicherung wird meist mit einer Selbstbeteiligung angeboten. Bei jeden Schadensfall muss dieser vom Policeninhaber bezahlt werden. Je höher der Eigenanteil, desto niedriger ist meist auch die jährliche Versicherungsprämie. Es besteht aber auch die Variante, keine Selbstbeteiligung auszuwählen. So muss hier nur der jährliche Beitrag der Versicherung bezahlt werden. Aber Vorsicht, Versicherer versehen diese Option mit einem entsprechenden Aufschlag. Hier können Sie mehr zum Thema nachlesen.

Thema Wartezeit

Wenn eine Police besteht, muss meist eine Wartezeit von drei bis sechs Monaten eingehalten werden. Erst nach dieser Zeit, kann die Police in Anspruch genommen werden. So soll verhindert werden, dass ältere Verfahren und Rechtsstreitigkeiten über die Versicherung abgerechnet werden können. Bestand beim Abschluss schon eine Vorversicherung, verzichten die meisten Gesellschafter auf eine Wartezeit.

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Strafrecht nicht in den Leistungen enthalten

Bei einer Rechtsschutzversicherung können einen Vielzahl von Rechtsgebieten abgesichert werden. Doch es existieren auch nicht verhandelbare Ausschlüsse. So wird beim Strafrecht kein Rechtsschutz angeboten. Es wird davon ausgegangen, dass die Handlung mit Absicht begangen worden ist. Dieser Hergang eines Schaden ist nach den meisten AGB´s nicht versicherbar.

Steuerlich absetzbar

Eine generelle Absetzbarkeit der Beiträge einer Rechtsschutzversicherung gibt es nicht. Unter gewissen Bedingungen, können jedoch eine Teil der Prämien geltend gemacht werden. Nur wenn ein Teil der Versicherung arbeitsrechtliche Streitigkeiten absichert, können diese in der Steuererklärung mit angegeben werden. Falls Nachweisformulare nicht vorhanden sein sollten, müssen diese beim Versicherer erfragt werden. Bei einer privaten Unfallversicherung können nach ähnlichen Prinzip die Beiträge abgesetzt werden.

Rechtsschutzversicherung und die Thematik der Folgeereignistheorie

Versicherungsunternehmen und Anbieter eine Rechtsschutzversicherung unterscheiden zwischen der Kausalereignistheorie und der Folgeereignistheorie. Versicherte sollten sich beim Rechtsschutz immer für die letzte Variante ( Folge) entscheiden. Denn so können Ansprüche geltend gemacht werden, welche zeitlich zurückliegen. So kann der Rechtsschutz seinen Vorteil voll zur Wirkung kommen lassen. Ebenfalls ist es sehr wichtig, den Tarif auf deren Leistungsniveau zu prüfen. Mehr Informationen erhalten Sie auch unter https://www.rechtsschutzversicherungen-testberichte.de/

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